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A wie Anleitung:
Ausführliche, schrittweise Beschreibung eines Arbeitsablaufes zur Bedienung eines Gerätes, oder zur Anwendung von Material.
A wie Audit:
Regelmäßig stattfindende Prüfung zur Einhaltung der vertraglich vereinbarten Bedingungen und Qualitätsstandards.
A wie Ausarbeitung der Reifenschäden:
Entfernen loser und defekter Teile am Reifenschaden mit Anrauen der Kontaktflächen für das Reparaturmaterial.
B wie Bias:
Englische Bezeichnung für den Diagonalreifen.
C wie Cement:
Chemisch gelöste Mischung mit Gummi und anderen Bestandteilen zur Auslösung des Vulkanisationsprozesses am Rohgummi. (Auch: Lösung, Solution)
C wie Cord:
Parallel angeordnete Fäden ergeben einen Cord. Rayon, Polyester, Nylon, Baumwolle, Stahl und Aramid Corde werden im Reifenbau hauptsächlich verwendet.
D wie Dokumentation:
Nachvollziehbare Abwicklung eines Vorganges durch Aufzeichnungen wichtiger Daten und Werte.
D wie DOT:
Department of Transportation = Amerikanisches Verkehrsministerium (hat keinerlei Auswirkung auf Europäische Zulassungen). Jedoch wird häufig am Ende der DOT-Kennung ein Hinweis auf das Reifenalter gegeben.
D wie Diagonalreifen:
Die Reifenkarkasse besteht aus mindestens 2 Kreuzweise übereinander gelegte Corde aus Baumwolle oder Nylon.
E wie E-Kennung:
Ein großes E in einem Kreis oder ein kleines e in einem Viereck bescheinigt die Zulassung für die Nutzung auf Europäischen Straßen.
F wie Festigkeitsträger:
Kordlage aus Textil-, Stahl-, sowie Kunstfaser-Gewebe die eine ausreichende Tragfestigkeit zur Reparatur des Reifenschadens bieten.
G wie Gürtel:
Notwendiges Bauteil des Radialreifen. Kreuzweise aufgelegte Corde im Laufflächenbereich meist aus Stahl.
H wie Heizprozess:
Wärmezufuhr für die Vulkanisation von Gummi, üblich sind Temperaturen zwischen 98°C und 160°C.
H wie Heizzeit:
Wird in der Regel nach der zu vulkanisierenden Materialstärke berechnet. Beispielsweise 4 Min. pro mm bei MTR Gummi mit dem Vulkanisiergerät Thermopress 2.
I wie Inspektion:
Begutachtung eines Reifens, oder Reifenschadens zur Beurteilung der Reparaturfähigkeit.
K wie Karkasse:
Bezeichnung des tragenden Unterbau des Reifens.
K wie Kaltvulkanisation:
Siehe Selbstvulkanisation.
L wie Lagerfähigkeit:
Zeitraum in dem ein Produkt bei richtiger Lagerung von dem Produktionsdatum bis zum Verfallsdatum seine besten Eigenschaften besitzt.
L wie Lochkanal:
Zylindrischer Schaden mit zumeist kreisrunden Abmessungen bei Stichverletzungen in der Reifenlauffläche.
L wie Lösung:
Chemisch gelöste Mischung mit Gummi und anderen Bestandteilen zur Auslösung des Vulkanisationsprozesses am Rohgummi. (Auch: Cement, Solution)
M wie Mindesthaltbarkeit:
Auf der Verpackung eines Produktes angegebenes Datum zu dem ein Produkt seine best möglichen Eigenschaften verliert.
M wie Mindesttrockenzeit:
Die Zeit die eine Lösung mindestens benötigt um ausreichend viele Lösemittel an die Umgebung abzugeben. In der Regel beträgt sie 10 Minuten.
M wie Mindestprofiltiefe:
Gemessen in den Hauptprofilrillen (dort wo sich ein TWI befindet) muss diese in Deutschland bei PKW, LKW und Motorrädern mindestens 1,6 mm betragen.
M wie Mono-Filament-Gürtel:
Eine von Good-Year angewandte oberste Gürtellage aus Nylon zum Schutz vor Unterrostung und somit Steigerung der Runderneuerungsfähigkeit.
M wie MTR:
Abkürzung für den Begriff „Master Tyre Repair" (übersetzt bedeutet dies „Meisterhafte Reifenreparatur"). Ausschließlich für Betriebe die alle Bedingungen der Zertifizierung erfüllen.
M wie MTR-Identnummer:
Anonymisierte Nummer individuell für jeden MTR-Partner, zur Kennzeichnung und Dokumentation seiner Reparaturen.
N wie Null-Grad-Gürtel:
Eine in Laufrichtung liegende Nylonabdeckung bei PKW-Reifen zur Verbesserung der Hochgeschwindigkeitstauglichkeit.
Ringe zur Abdichtung von Mehrteiligen Felgen werden O-Ringe genannt.
Temporärer Notbehelf nach eingetretenem Reifenschaden für eine begrenzte Mobilitätssicherung bei eingeschränkter Geschwindigkeit.
Die im Jahre 1949 erfundene Reifenkonstruktion mit 90° zur Fahrtrichtung liegenden Karkassencorden hat sich heutzutage in den meisten Bereichen durchgesetzt.
R wie Reparatur:
Dauerhafte Beseitigung eines Schadens an einem Reifen zur weiteren, uneingeschränkten Verwendung des Reifens.
R wie Reparaturflicken:
Flächiger und dehnungsfähiger Reparaturkörper für elastische Gummiprodukte wie z.B. Reifenschläuche.
R wie Reparaturgummi:
Rohgummi in Plattenform, oder als Extruderschnur zum Füllen von Schäden am Reifen und zur Verbindung von Reparaturmaterialien zum Altgummi des Reifens.
R wie Reparaturpflaster:
Flächiger Reparaturkörper mit Verstärkungsgewebe mit bestimmten Abmessungen passend für bestimmte Schadenausdehnungen.
R wie Reparaturtabelle:
Spezielle Tabelle die im Koordinatensystem aus den Zusammenhängen zwischen Reifendimension, Schadengröße und Leistungsdaten des Reifens auf das passende Reparaturpflaster hinweist.
R wie Reparaturtrichter:
Füllung des ausgearbeiteten Schadens um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
R wie Richtlinie:
Schriftlich festgelegte Vorgehensweise zu einem bestimmten Arbeitsablauf mit allgemeiner Gültigkeit und Akzeptanz.
Chemischer Prozess zum Aufbringen / Vulkanisieren von Reparaturmitteln bei Raumtemperatur.
S wie Solution:
Chemisch gelöste Mischung mit Gummi und anderen Bestandteilen zur Auslösung des Vulkanisationsprozesses am Rohgummi. (Auch: Cement, Lösung)
Ausführlicher Hinweis mit technischer Erklärung der Auswirkungen bei besonders zu beachtenden Vorgängen.
T wie TWI (engl. Tread Wear Indicator):
TWI bedeutet Laufflächen-Verschleiß-Anzeiger. Stege in den Hauptprofilrillen von 1,6 mm (1,0 mm bei Motorradreifen) Höhe.
Die Monate Oktober, November, Dezember und März, April, Mai sind in der Regel die Monate der Reifenumrüstzeit mit Hochbetrieb in den jeweiligen Service-Werkstätten.
U wie Ultra-High-Performance:
Reifenquerschnitt unter 65.
Produkte die für eine Reparatur jeweils nur einmal verwendet werden können, bzw. nach einigen Reparaturen aufgebraucht sind. Z.B. Cement, Pflaster, Reparaturgummi usw.
V wie Verfallsdatum:
Indiziertes Datum zu dem ein Produkt nicht mehr vollwertig einsetzbar ist. (Siehe auch Mindesthaltbarkeit)
V wie Versiegeln:
Nachträgliches Abdichten des Randbereiches eines Pflasters und der Rauzone innen am Reifen mittels eines zähflüssigen Gummieinstrichs (mit Innerliner-Sealer).
V wie Vulkanisation:
Chemischer Entwicklungsprozess unter Druck, Wärmezufuhr und Zeit, bei dem aus plastischem Rohgummi durch Veränderung der Moleküle elastisches Gummi wird.
Notwendige Gerätschaften für eine Reifenreparatur. Jedes Werkzeug hat dabei spezielle Eigenschaften zur optimalen Reparatur eines Reifens.
W wie Wavebelt:
Ein von Bridgestone patentiertes System für Gürtellagen bei Super-Single-Bereifung.
W wie Wulst:
Die Reifenwulst ist der Bereich des Reifens, der mit der Felge in Berührung kommt bis zur Montagekennlinie.
Dabei steht das X für die radiale Reifenkonstruktion.
Michelinpatent für eine Lammellenform, die nach ca. 50% Profilabrieb doppelte Anzahl an Profilkanten auf die Straße bringt und für bessere Eigenschaften auf Eis und Schnee sorgt.
Dokument zur Bestätigung der Erfüllung aller nötigen Anforderungen. Kann auch zur Werbung eingesetzt werden.
Z wie Zinkoxyd:
Aktivator für viele Vulkanisate.
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